Drei Fitness Mythen

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1. Training mit Gewichten macht dicke Muskeln 

Keine Angst oder falsche Hoffnung. Ich habe das Argument immer wieder von Mädels gehört. Sie wollen nicht zu viel mit Gewichten trainieren, da sie nicht “solche Oberarme” haben wollen. Ich kann euch beruhigen: Das wird nicht passieren. Lebende Beweisen laufen überall rum (oder wachen sogar morgens neben euch auf). Frauen bauen noch dazu schwerer bzw. langsamer Muskelmasse auf als Männer. Das liegt unter anderem daran, dass Frauen im Vergleich zu Männern nur einen Bruchteil des Hormons Testosteron erzeugen. Natürlich gibt es auch Männer, die meinen: “Ich will ja nicht sooo (!) ausschauen”. Dabei strecken sie die Ellenbogen zur Seite und atmen tief in die Brust. Nein Jungs. Das werdet ihr nicht. Wenn man als Mann in einem Jahr auf natürlichem Weg (!) 5kg reine Muskelmasse aufbaut ist das schon eine richtig üppige Leistung.

Also: Ran an die Gewichte.

2. Schneller abnehmen bei geringer bis mittlerer Intensität

Falsch. Der Fettverbrennungsbereich ist interessant für Ausdauersportler und bequeme Leute. Der Ausdauersportler will versuchen viel Energie aus den Fettreserven zu ziehen. Damit kann er länger Leistung bringen, weil die Kohlenhydratespeicher rascher geleert sind. Aber: Die meisten Leute wollen einfach nur nicht schneller oder intensiver trainieren. Schnell und intensiv will auch geübt sein. Daher gerne langsam beginnen. Zur Entkräftung des Arguments damit besser abzunehmen: Im höheren Drehzahlbereich verbraucht euer Auto schließlich auch mehr Treibstoff.

Also: Anpacken und reintreten.

3. Low-Carb macht schlank
Nein. Gute Ernährung und Bewegung macht bzw. hält schlank und fit. Ein Kilogramm Butter jeden Tag wäre auch Low Carb, bringt aber mehr als das dreifach des täglichen Energiebedarfs eines “Durchschnittsmenschen”. Das richtige Timing, also wann man welche Nährstoffe zu sich nimmt, macht tatsächlich einen Unterschied. Die Art der Belastung fordert auch die Nachversorgung oder Vorbereitung mit unterschiedlichen Nährstoffen.

Also: Auf die Kalorienbilanz achten und die Ernährung dem Ziel ausrichten.

 

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