Low Fat vs. Low Carb vs. Trennkost und warum dieser Trend zu vegetarisch und vegan?

Email this to someoneShare on FacebookPin on PinterestShare on Google+Tweet about this on Twitter

Was soll ich heute bloß essen?

Heutzutage werden wir ständig und von allen Seiten mit Ernährungstipps, neuen Ernährungstrends und Diäten nur so zugebombt, sodass man am Ende ratlos im Supermarkt steht und nicht weiß, was man überhaupt in den Einkaufswagen legen soll. Auf dem Weg zur Kasse denkt manch einer vielleicht sogar noch darüber nach ob dies nun auch wirklich gesund ist und einem am Ende wirklich gut tut.

Ernährungsweisen

Wenn man sich mit dem Thema Ernährung auseinander setzt, was wie ich finde besonders interessant ist, kommt man an den folgenden, auch schon älteren Ernährungsweisen, gar nicht dran vorbei:

  • Low Carb
  • Low Fat
  • Trennkost
  • Ernährung nach dem glykämischen Index (Glyx Diät)
  • Vegetarisch
  • Vegan
  • usw…

Dies ist nur ein kleiner Auszug und ich muss selbst gestehen, dass ich das eine oder andere auch schon getestet habe. Aber ist es nicht so, dass man sich dadurch nicht sogar überfordert fühlt? Ist es nun besser sich Low Carb oder doch besser sich Low Fat zu ernähren? Und worauf zielt die neue Ernährungsform ab? Will ich dadurch und den dazu passenden Sport mehr Muskeln aufbauen, oder Fett abbauen, einfach nur abnehmen oder meinen Körper auf Werkseinstellung zurücksetzen?

Low Carb

Im Grunde genommen besagt Low Carb ja nur, dass die Kohlenhydrate in den täglichen Mahlzeiten so gut wie wegfallen und hauptsächlich Fisch, Fleisch, Gemüse, Obst und Milchprodukte verzehrt werden sollen. Die dadurch aufgenommenen Eiweiße und Fette ersetzen so die Kohlenhydrate als Energiespender.

Low Fat

Bei Low Fat ist es genau anders herum. Hier setzt man auf Kohlenhydrate als Energiebringer. Wobei dies auch wieder relativiert werden muss, da nur gute, sogenannte langkettige Kohlenhydrate, aufgenommen werden sollen. Dies sind Vollkornprodukte und nicht die gemeinen Weißmehlprodukte, die einen aufgehen lassen wie einen Hefekloss und nach kurzer Zeit wieder das Hungergefühl durchkommen lassen.

Trennkost

Trennkost klingt anfangs sehr schwierig in der Umsetzung, ist es aber gar nicht. Sie ist eine Umstellung der Ernährung und ist darauf beruhend, dass die Lebensmittel, die wir essen, unterschiedlich verdaut werden. Hier empfiehlt es sich, sich ein kleines Handbuch mit kurzer klarer Einleitung (Meine neue Trennkosttabelle, Autor: Ursula Summ) oder aber nur die Einteilungstabelle der Lebensmittel in die drei Gruppen anzuschaffen. Die Einteilung erfolgt in neutrale, eiweißreiche und kohlenhydratreiche Lebensmittel, wobei bei der Zubereitung einer Mahlzeit nie einweißreiche und kohlenhydratreiche Lebensmittel kombiniert werden dürfen, da diese sich bei der Verdauung gegenseitig behindern.

Es ist also weiterhin erlaubt alles zu essen, was einem mundet und man muss auf nichts verzichten. Es kommt nur auf die Kombination an.

Ernährung nach dem glykämischen Index

Die Ernährung nach dem glykämischen Index besagt, dass Lebensmittel mit einem niedrigen GI den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen lassen und man sich so schneller und länger satt fühlt.

Nun die Frage, welche Lebensmittel zeichnen sich denn durch einen niedrigen GI aus? Hierunter fallen Vollkornprodukte, viele Gemüse- und Obstsorten, Salat, Hülsenfrüchte und Nüsse. Bei stark zuckerhaltigen Lebensmitteln und Weißmehlprodukten, wie z.B. einem Fast Food Menü bestehend aus Pizza oder Burger mit Softdrink, steigt der Blutzuckerspiegel rasch an und fällt genauso schnell wieder ab. Dadurch entstehend die bekannten Heißhungerattacken.

Klingt doch irgendwie auch ein Stück weit nach Low Fat… oder?

Vegetarisch

Ich selbst ernähre mich häufig vegetarisch. Nachdem ich mehrere Dokumentationen über Tierzucht und deren Haltung gesehen habe, hat mich dies zum Umdenken gebracht und ich möchte dies einfach nicht länger blind unterstützen. Auch wenn ich dadurch sehr wahrscheinlich die Welt nicht ändern kann, da es dazu mehr Menschen benötigt, die sich mit dem Thema befassen und die nicht länger günstiges auf Masse produziertes Fleisch und Fisch einkaufen, kann ich dadurch das Fleisch was ich esse mehr genießen.

In diesem Sinne ein kleiner Aufruf sich mal die Dokumentation Food Inc. anzuschauen. Sie hat nicht nur mich zum umdenken gebracht und je mehr man sich mit Freunden und Bekannten darüber ausstauscht merkt man, man ist mit seinen Gedankengängen alles andere als allein.

Vegan

Nun denn, was zu guter letzt veganes Essen angeht kann ich auch diese Menschen verstehen. Es ist allerdings noch einmal ein großer Schritt auch auf alle anderen tierischen Produkte zu verzichten. Es stellt die komplette Ernährung und Lebensweise um. So gut wie alles was in den Küchenschränken zu finden ist findet seinen Weg in den Müll, da so gut wie überall tierische Produkte drin verarbeitet worden sind.

Für mich wäre es ein Experiment, was ich gern irgendwann einmal angehen möchte. Und ich weiß, auch dabei bin ich nicht allein.

 

Fazit

Allein nach diesen sechs kleinen Ausführungen der Ernährungsweisen, frage ich mich, was soll ich heute bloß essen? Es ist mehr als vernünftig sich mit dieser Frage und dem Thema Ernährung auseinander zu setzen. Auf meinem Speiseplan stehen gern Vollkornprodukte, Gemüse und Obst, weil es mir einfach schmeckt und ich gern bunt esse.

Egal für was man sich entscheidet, es sollte eine gesunde Mischung aus allem sein, dem Körper gut tun und ihn nicht schwächen. Die Currywurst Pommes darf es natürlich auch mal sein. Ausrutscher auf dem Speiseplan gehören in Maßen auch dazu. Schließlich soll essen ja Spaß machen.

Eines ist für heute klar: Schmecken muss es mir und mein Gewissen will rein sein!

Email this to someoneShare on FacebookPin on PinterestShare on Google+Tweet about this on Twitter

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>