Wie eine Fitness-Vision mehr Abwechslung und bessere Ergebnisse bringt

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Der menschliche Körper ist ziemlich faszinierend, wenn es darum geht sich anzupassen. Ein großer Vorteil, der uns im Laufe der Evolution an die Spitze der Nahrungskette gebracht hat. Diesen Vorteil können wir uns beim Training zu Nutze machen. Auf der anderen Seite müssen wir unser Training immer wieder neu gestalten, sodass sich unsere Körper nicht zu sehr an die Belastung gewöhnt.

Über Anpassungsfähigkeit und Reize

Die Anpassungsfähigkeit des Körpers ist das was wir uns beim Training zu Nutze machen. Wir setzen den Körper neuen Reizen aus, die dieser dann nach und nach verarbeitet. Wichtig ist hierbei die Abwechslung. Wenn wir starre Pläne verfolgen, müssen diese in gewissen Zyklen (6 +/- 2 Wochen) abgeändert werden. Der Körper hat in der Zeit gelernt mit der neuen Belastung umzugehen und wird dabei immer effizienter. Das heißt, dass der Reiz an Effektivität verliert. Kurz: Das Training wirkt nicht mehr gleich gut wie zu Beginn.

Der Prozess der Anpassung hin zu einem langfristigen Ziel braucht Zeit, egal ob es sich dabei um die Entwicklung von Kraft, das Steigern von Ausdauer oder das Abnehmen handelt. Methoden, die rasche Ergebnisse versprechen, würde ich immer kritisch hinterfragen. Wenn die Veränderung des Körpers zu schnell passiert, geht das fast immer zu Lasten der Gesundheit und der Beständigkeit. Also hier an alle Neujahrssportler und Sommerpumper: Der Weg ist das Ziel!

Abwechslung beim Training

Ich verfolge seit Jahren keinen starren Trainingsplan. Und ich glaube, das ist auch gut so. Seit bestimmt 2 Jahren achte ich auf kurze Pausen und ich trainiere Spieler (z.B. Biceps) und Gegenspieler (z.B. Triceps) direkt hinter einander, Satz für Satz. Ich bin zufrieden mit der Kraftentwicklung und die hohe Intensität zeigt sich auch in der Kraftausdauer. Anstatt also mit einem festen Plan in mein Training zu starten, nehme ich mir lediglich die Muskelgruppen vor, die ich beanspruchen möchte und gestalte dann mein Training. So kann man das Training an die verfügbare Zeit, die freien Geräte oder einfach nur die eigene Laune anpassen.

Warum ich eine Fitness-Vision statt Zielen verwende

Die meisten Menschen vergessen sich Ziele zu setzen oder aber sie scheitern an der richtigen Definition der Ziele. Ein alternative zu Ziele wäre eine Vision. “Ich möchte die bestmögliche Kraftleistung auf mein Körpergewicht!” ist ein Beispiel für eine Vision. Das Schöne daran ist, dass die Vision Flexibilität bietet. Ich kann meine Ziele anpassen und mein Training ändern ohne damit in Konflikt zu geraten.

In dem Sinne habe ich begonnen mein Krafttraining nach meiner Vision auszurichten: “Bestmögliche Kraftleistung auf mein Körpergewicht!” Ich habe daher Methoden, die nicht darauf einzahlen (wie Time under Tension) entfernt. Stattdessen gebe ich meinem Körper neue Reize, die ihn auf hohes Gewicht einstimmen (z.B. Sätze mit maximalem Gewicht, also nur 1 WH). Ich werde weiterhin keinen starren Trainingsplan verfolgen. Aber ich werde meiner Vision entsprechend die Trainingsgrundsätze überarbeiten und online stellen.

WICHTIG: Krafttraining ist nur eine Teil eines gesunden Mixes an Bewegung. Die Jungs dürfen Cardio nicht vergessen und die Mädels sollen Gewicht anpacken!

Meine Uhr sagt gerade “It’s time to move!”. In dem Sinne, bis zum nächten Post.

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